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Vor der Anschaffung eines Hundes

13.10.2014
by Ivana
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heart with a block

Bevor ein Hund oder ein Tier im Allgemeinen angeschafft wird, sollte dies gut überlegt werden. Alle Tierbabies insbesondere Hundewelpen sind so unglaublich niedlich, wer kann da schon widerstehen? Doch für mich als zweifache Hundemami gibt es nichts Schrecklicheres, als wenn ich höre, dass gekaufte Hunde nach einer gewissen Zeit einfach im Bekanntenkreis weiterverschenkt werden oder noch schlimmer im Heim oder auf der Straße landen. Darum sollte die Anschaffung eines Hundes gut durchdacht sein, hier einige Punkte, über welche man sich vor dem Kauf oder Adoption eines Wauzis Gedanken machen sollte.
Zeit: Hunde sind gesellige Lebewesen dh. Spielzeit, Gassizeit, Kuschelzeit muss täglich vorhanden sein. Die kleinen Lieblinge sollten auch nicht den ganzen Tag alleine gelassen werden. Zu überlegen ist, wie gut sich die Arbeitszeiten mit dem Hund vereinbaren lassen. Immer mehr Firmen erlauben Hunde am Arbeitsplatz, vielleicht ist das eine Option oder wie in meinem Fall, vielleicht hat der Partner andere Arbeitszeiten, so dass die Wauzis kaum jemals alleine zu Haus sind.
Urlaub: Mit einem Hund ist man nicht mehr so ungebunden wie vorher. Einfach so einen Flug buchen und mit der besten Freundin oder dem besten Freund einen Städtetrip machen funktioniert nicht mehr so leicht. Es gibt keine Spontanität mehr bei der Urlaubsplanung. Wird der Hund im Urlaub mitgenommen oder hat man jemanden, dem der Hund anvertraut werden kann? Und wenn das Tierchen bei jemanden gelassen wird, muss diese Person gut ausgewählt sein, damit man sich während des Urlaubes keine Sorgen machen muss und diesen genießen kann. Vielleicht ist auch eine Option den Hund in eine Pension zu lassen.
Geld: Ja ein Tier kostet auch Geld, viel weniger für Essen sondern viel mehr für die jährlichen Impfungen, die Hundesteuer und falls der Vierbeiner krank wird, die teuren Tierarztbesuche. Dies ist nicht zu unterschätzen, eine OP kann schon leicht mal 800 EUR kosten. Aber auch für den Urlaub muss mehr Geld eingeplant werden, falls man seinen Liebling mitnimmt. Die guten Hotels verlangen 15 € pro Nacht/pro Hund, aber dies ist ja noch akzeptabel. Viel tiefer muss man für die Zugtickets in die Tasche greifen, falls die Reise ins Ausland geht. Hier kann es schon vorkommen, dass die Fahrkarte teurer ist als für einen selbst. Ist uns z. B. bei unserem Städtetrip nach München passiert. Geld wird sicherlich für viele auch bei der Entscheidung, ob Kauf oder Adoption in Betracht gezogen wird, eine Rolle spielen. Wir haben mit beidem Erfahrung, aber dazu bald mehr.
Vermieter und Nachbarn: Tja, das mit den Nachbarn ist so eine Sache. Leider gibt es immer noch viel zu viele hundefeindliche Menschen auf dieser Welt. Hat man solche Nachbarn, einfach ignorieren und sich die Freude am Leben nicht verderben lassen. Anders sieht es schon aus mit dem Vermieter. Hier sollte auf jeden Fall abgeklärt werden, ob Wauzis in der Wohnung erlaubt sind. Tipp: Als ich meinen allerersten Vertrag unterschrieb, stand darin ausdrücklich, dass Hunde nicht erlaubt sind. Bei Vertragsunterzeichnung teilte ich der Hausverwaltung mit, das ich aber einen Hund besitze und bekam zur Antwort, ach dass ist ja kein Problem, das geht in Ordnung und prompt wurde der Vertrag noch vor Ort geändert. Also nicht gleich abschrecken lassen, trotz der Klausel im Vertrag einfach nachhacken und verhandeln.