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Keine Angst vor schwarzen Hunden

08.10.2015
by Ivana
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heart with a block

Hallo ihr Lieben, in diesem Blog-Beitrag geht es um die Angst vor schwarzen Hunden. Warum ich darüber schreibe? Seit wir Flacky haben, werden wir ständig damit konfrontiert, dass Menschen allein beim Anblick eines schwarzen Hundes zusammenzucken. Aber woher kommt diese Angst? Es gibt sogar einen spezifischen Ausdruck dafür: The Black Dog Syndrom. Wird die farbe Schwarz immer noch mit etwas Bösem assoziiert? Beziehungsweise gilt die Farbe Schwarz in vielen Kulturen weiterhin als Pechbringer? Ich dachte, das sei inzwischen total veraltet. Ebenso wie, wenn einem eine schwarze Katze über den Weg läuft Unglück bringen soll, denn das tut es definitiv nicht. Liegt es vielleicht daran, dass schwarze Hunde auf den ersten Blick nicht so süß erscheinen, wie die hellen Vierbeiner? Das würde ich nicht sagen. Unser Flacky hat zum Beispiel diese typsichen Hundeaugen. Ein Blick darin und man schmelzt dahin. Liegt es an der Erziehung? Bringen viele Eltern ihren Kindern immer noch bei, sich von schwarzen Hunden fernzuhalten und dass diese böse sind? Vielleicht liegt es an den alten Filmen, welche die Eltern in ihrer eigenen Kindheit sahen, weil darin häufig große, schwarze Hunde als Übeltäter dargestellt wurden.

In unserem Fall kann es auf jeden Fall nicht die Angst vor der Rasse sein, denn Flacky ist ein Cocker Spaniel (eigentlich Spaniel-Dackel Mischling) und kein Pitbull (wobei das nicht heißt, dass jeder Pitbull automatisch gefährlich ist). Vor Kurzem las ich, dass schwarze Hunde viel häufiger ausgesetzt oder zur Adoption freigegeben werden als hellfelligere Hunde. Das ist schrecklich oder? Aber wahr wird es sein. Wenn ich daran denke als wir Flacky abholten, waren nur schwarze Hunde zu sehen. Alles über Flackys Adoption könnt ihr hier nachlesen. Flacky war damals 8 Monate alt und wir wussten schnell, dass ihm etwas Schlimmes widerfahren sein musste. Ihm waren und sind teilweise Menschen noch immer suspekt. Fremde bellt er ab und zu an. Insbesondere wenn Naomi oder ich dabei sind, wird sein Beschützerinstinkt geweckt. Unsere Tierärztin klärte uns darüber auf, dass Flacky wahrscheinlich vor seiner Adoption getreten und geschlagen wurde. Schrecklich so etwas und ich mag gar nicht daran denken. Auch wenn ihm manche Personen strange vorkommen und er ab und zu bellt, ist er in der Tat total harmlos. Es ist sehr brav, gehorsam, sehr gutmütig und hat das Herz am rechten Fleck. Darum bricht es mir das Herz, dass unsere liebe Naomi immer von allen auf der Stelle und ohne zu Fragen geknuddelt wird, während Flacky links liegen bleibt aufgrund seiner schwarzen Fellfarbe. Vorurteile und jegliche Art von Diskriminierung gehören bekämpft, so auch wenn es um Tiere geht.